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1001 Edelstein
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Jeremejewit |
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Jeremejewit in
Namibia
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Bis heute wird nur in Namibia blauer Jeremejewit von
schleifbarer Größe gefunden. Im Gegensatz zu anderen Ländern
der Welt, in denen auch farblose oder auch gelbliche Kristalle gefunden
werden, sind die in Namibia gefundenen Kristalle häufig
blau. Der erste Fund 1973 in Namibia wurde ja nicht zuletzt
auch durch seine Farbe berühmt.
Nach dem Fund an der Mile
72 - ca. 100km nördlich von Swakopmund - den Sid Pieters mit
seinem Gespür bekannt machte, wurden lange Zeit keine Kristalle mehr
gefunden. Bei einem Besuch 2008 machten wir uns ein Bild von
dieser Gegend an der Skelettküste Namibias
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Die Straße, die beim Fund 1973 noch im Bau war. Es
handelt sich um eine "salty road", die aus dem salzigen
Lehm als Untergrund besteht und nicht asphaltiert ist. Als
diese Straße entstand, wurden hier die ersten Kristalle
des Jeremejewit gefunden. |
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Wie man erkennen
kann, ist der Atlantik nicht weit entfernt. In diesem
flachen Gebiet wurden die Kristalle nah unter der
Oberfläche gefunden.
Heute ist in der Mine an der Mile 72 kein Abbau möglich,
da die notwendigen Genehmigungen für Sprengungen wegen
der Touristen und Campingplätze dort nicht erteilt
werden. |
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Einige Meter entfernt von der Straße ist noch
unberührtes Gebiet und auch einige Granitfelsen im
Hintergrund. Ob hier noch mehr Jeremejewit lauert?
Gerüchte besagten, daß man hier eine Tonne Gestein und
Sand bewegen muß, um an ein Karat Kristalle zu erhalten.
Harte Arbeit und man sollte zunächst wissen, wo man
beginnen sollte. |
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Der nächste Fund, der dann erst wieder 2001 gemacht wurde, war
ca. 150km weiter östlich von hier auf der Farm Ameib. Im
südlichen Erongo gelegen, ist diese Farm in der Nähe der für
Edelstein bekannten Orte und Stellen gelegen. Die Spitzkoppe
und das Gebiet rund um Karibib sind sozusagen "um die Ecke".
Gefunden wurden damals viele schön blau gefärbte Kristalle,
die sofort wieder in Sammlerhände gingen. Nach und nach
wurden immer mal wieder Kristalle und schleifwürdiges
Material gefunden. Der letzte kleinere Fund war 2009.
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Ausblick von der kleinen Spitzkoppe zum Erongo Gebirge,
wo erst 2001 erstmals wieder Jeremejewit Kristalle gefunden wurden. |
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Hier der
namensgebende Berggipfel, der ca. 2.300 m hoch ist und
einem Gebiet von rund 63.000 qkm den Namen gibt. |
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Die
von mir angebotene Ware
kommt auch aus dieser Gegend hier und ist vielleicht
auch aus solchen einfachen Minen entnommen. |
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